Goodbye is not forever.

25April2017

Es ist nun einige Tage, Wochen, Monate her, dass ich mein Au Pair Jahr in Amerika beendet habe.

Seitdem habe ich ein neues Zuhause in Deutschland bezogen, mein Studium begonnen und neue Freunde gefunden. Aber es war hart. Die ersten Wochen nach meiner Rückkehr steckte ich in einem kleinen Loch...

Es war natürlich super meine ganze Familie wiederzusehen, meine Freunde veranstalteten eine Überraschungsparty für mich und es gab viel zu erzählen. Aber dann ist alles schon einmal erzählt und man muss sich mit den kleinen Veränderungen zuhause abfinden. "Reverse Culture Shock" soll sowas heißen.

Ich habe Amerika sehr vermisst, aber man muss sich auch klar machen, dass dort nichts mehr ist, wie es war. Meine Freunde von dort waren alle zurück in ihrem Heimatland und meine Gastfamilie hatte ein neues Au Pair. Move on, musste ich mir also sagen- und das tat ich.

 

Trotzdem wusste ich, dass mein Weihnachtsgeschenk 2016 ein Flug nach Chicago sein sollte. Die Überlegung meine Gastfamilie bald wieder zu besuchen hatte ich schon lange, und im Januar wurde dann der Flug gebucht.

Und jetzt sitze ich hier. Zu Besuch für zwei Wochen bei meiner Gastfamilie. Und es ist als wäre ich nie weg gewesen!

Ich bin mehr als froh hier zu sein und meinen Gasteltern und den Kindern geht es wohl auch so. Ich habe zwar jetzt keine besten Freundinnen mehr hier, um die Stadt unsicher zu machen, aber das tue ich auch gerne alleine.

Chicago ist immernoch genauso schön und meine Familie genauso verrückt wie vor 9 Monaten, als ich gegangen bin. Nur dass ich jetzt sentimental werde, wenn ich an besonderen Orten bin. An der Bahnstation, wo meine beste Freundin immer eingestiegen ist zum Beispiel, oder wenn ich an dem Haus von Jills (noch eine beste Freundin) ehemaliger Gastfamilie lang fahre. Denn wenn das Jahr vorbei ist, kann man es nicht wiederholen. Alle finden sich in Deutschland in ein neues Leben ein.

 

Aber weil ich hier meine zweite Familie gefunden habe, werde ich auch gerne nächstes Jahr wiederkommen. Und ich weiß, dass mir jeder Abschied schwerfallen wird.

 

Und um alles mit einem Zitat abzuschließen:

 

"How lucky I am to have something that makes saying goodbye so hard."

 

Reisemonat Teil 2

25Sept2016

Nachdem Jessi und ich die Western Sun Tour beendet hatten, ging es für uns nach Seattle.

Ich wollte diese Stadt unbedingt noch in diesem Jahr besuchen, für mich strahlte sie immer eine besondere Faszination aus. Außerdem ist sie Schauplatz von einer meiner Lieblingsserien "Grey's Anatomy" und des Films " 50 Shades of Grey".

Da ich nun aber diesen Blogeintrag ein wenig später schreibe und euch nicht im Detail alles erzählen kann, lass ich die Bilder sprechen.

Interessantes Museum Ab an den Ozean! Seht ihr es...? Ausflug in eine benachbarte Bucht Seattle von Bainbridge Island aus Die Fährüberfahrt war windig.. Seattle von oben aus der Space Needle Kaugummi Wall in der Innenstadt... Kunst? Die echte und erste Starbucks Rösterei

 

Zu unseren Ausflugszielen in Seattle zählten vor allem die erste Starbucks Rösterei sowie die Space Needle. An einem der letzten Tage fuhren wir dann noch mit einer Fähre auf die gegenüber liegende Insel Bainbridge. Diese war total klein und süß und man hatte einen super Ausblick auf Seattle.

An sich ist Seattle eine meiner Lieblingsstädte in den USA. Es ist so frisch, hat fast einen hanseatischen Flair aber die Berge außen um die Stadt bieten einen ziemlichen Kontrast dazu. Auch hat das Wetter natürlich positiv zu meinem Eindruck beigetragen!

Dann ging es zu unserem letzten Stopp: Am 17.8. flogen Jessi und ich nach Miami um nochmal etwas Sonne zu tanken. Tatsächlich hatten wir dort nichts geplant und genau so kam es dann auch. Wir schlenderten in Miami Beach an der Promenade entlang, gingen ein bisschen shoppen und lagen sonst den lieben langen Tag am Strand. 3 Tage lang.

So braun werde ich wohl nie wieder Ocean Drive So lässt es sich leben!

Und es war klasse ! Genau das, was man nach einer so anstrengenden Reise braucht. Hier gibt es zwar nur wenige Bilder, aber als Erinnerungen habe ich immernoch die Abdrücke meines Bikinis ;)

 

Es tut mir leid, dass ich diesen Teil meiner Reise nicht genauer beschreiben kann, aber alleine die Bilder von Seattle finde ich schon ziemlich aussagekräftig.

 

Maren

Mein letzter Monat- der Reisemonat! Teil 1

16Sept2016

Hallöchen ihr Lieben!

Hier kommt mein Nachtrag zum Reisemonat, beziehungsweise war es kein ganzer Monat für mich, sondern ich reiste 'nur' 2 Wochen. Am 22.8. bestieg ich dann mein Flugzeug in Richtung Düsseldorf, welches mich zur Überraschung meiner Eltern schon 2 Tage früher nach Hause brachte, als ich es ihnen erzählt hatte.

Der 5. August, der offiziellen Start meiner Reise, war bis jetzt wahrscheinlich einer der emotional schwersten Tage meines bisherigen Lebens. Über den Tag hinweg musste ich mich von all meinen Gastkindern verabschieden, da einige von ihnen noch mit den Familien von Freunden in den Urlaub fuhren, und ich musste mich auch von unserem Hund Bandit verabschieden, da es abzusehen war, dass dieser eingeschläfert werden würde, während ich auf Reisen war. Schließlich schafften es meine Gasteltern, mein jüngstes Gastkind und das neue Au Pair es dann aber nach einigem Chaos mich abends pünktlich zum Flughafen zu bringen, damit ich mit Jessi in den Flieger nach San Francisco einsteigen konnte. Dieser ging zu unserem Glück natürlich erst mit einiger Verspätung in die Luft, sodass wir um ca. 3 Uhr nachts in San Francisco ankamen und noch ungefähr 4 Stunden Schlaf über hatten. Aber im Nachhinein war es nicht so der Rede wert, nur dafür dann eine Nacht im Hostel zu bezahlen war natürlich mehr oder weniger überflüssig.                                      

Am nächsten Morgen ging es dann also los ins richtige Abenteuer. Jessi und ich hatten uns für die einwöchige 'Western Sun'-Tour von AuPair Adventures angemeldet, bei der es für eine Woche mit einer Gruppe von Au Pairs und einem Guide in einem Van durch Califonien, Arizona und Nevada gehen sollte.

Die Golden Gate Bridge im NebelDen Anfang machten wir im weniger sonnigen und mit 17 Grad ziemlich kalten San Francisco. Leider versteckte sich die Golden Gate Bridge im Nebel und auch die Piers waren bestimmt nicht so hübsch anzusehen wie im sonst eher vorherrschenden Sonnenschein. Nach dem Mittag und meinem ersten, ziemlich guten Fish Taco in Amerika ging es dann weiter Richtung Yosemite Valley.

Was für atemberaubende Aussichten! Der Van mit dem wir unterwegs waren Maren & Maren staunen

Dort erklommen wir bei viel höheren Temperaturen dann einige Berge und hatten viele wunderschöne Ausblicke. Nur für die Unterlagen: In dem Van, den ihr oben sehr, waren wir mit 13 Mädels und unserem Tour Guide Josh unterwegs. Davon waren 10 deutsche Au Pairs, eine Mexikanerin, Kathy aus England und Bee aus Südafrika. smile

Im Yosemite Valley schlugen wir dann auch abends das erste Mal unsere Zelte auf, in denen wir die Nacht verbringen würden. Das war natürlich besonders witzig für die Mädels, die noch nie campen waren. Aber insgesamt gab es zum Glück keine Tussi-Anfälle und wir verstanden uns auf Anhieb. Auch das Kochen ging ruck-zuck, weil jeder mithalf und freiwillig Hilfe anbot. Als Au Pair ist man ja viel Schlimmeres gewöhnt. ;)

Auch den zweiten Tag verbrachten wir im Yosemite National Park auf langen Pfaden, in kühlen Flüssen und zwischen steilen Felsen.

Alle am Fotos machen...Leider kann man an einem Tag noch längst nicht alles sehen, aber der Vorgeschmeck war bombastisch! Am späten Nachmittag fuhren wir dann schonmal Richtung Death Valley, wo an Tag 3 unser nächster Stop sein würde. Die Nacht verbrachten wir dann direkt an der Grenze von Californien und Arizona auf einem kleinen Campingplatz. Dabei hatten wir weder Lust, die Zelte aufzuschlagen, noch hätte die Wärme es verlangt, sodass in dieser Nacht gehimmelt wurde

Dann ging es pünktlich am nächsten Morgen auf ins Death Valley, dem heißesten Ort der Erde, habe ich mir sagen lassen.

Es waren einfach 51 Grad!!

 

 

 

 

 

 

Und es war wirklich heiß, und was für eine weite Landschaft ist das bitte? surprised Die 51 Grad draußen waren nur glücklicherweise ziemlich trocken, sodass man erst ins Schwitzen kam, wenn im Auto die Klimaanlage wieder an ging.

Diese Temperaturen gingen auch nicht runter, als wir dann abends in Las Vegas ankamen. Mein persönlicher Favorit der Reise. Las Vegas ist einfach nicht zu beschreiben. Die Stadt mit ihren ganzen bunten Lichtern und verrückten Hotels steht einfach mitten im Nirgendwo und ist natürlich auch nur von Touristen aller Art belebt.

Das einzige Bild von Las Vegas

Hier durften wir zwei Nächte im Hotel verbringen- das hatten wir uns auch mehr als verdient. Das Hooters-Hotel, welches in Verbindung zu besagtem Restaurant mit leicht bekleideten Frauen steht, war in ruhiger Lage nah am Las Vegas Strip, also der Hauptstraße, und bat uns trotzdem etwas Ruhe. An einem der Abende wurde für uns ein Partybus organisiert mit dem wir einige Hotspots abfuhren und in dem wir uns gut amüsierten mit einer anderen Truppe, die auch gerade die Western Sun Tour machte. Glücklicherweise gibt es davon auch keine Fotos ;)

An Tag 4, unserem einzigen ganzen Tag in Las Vegas, entspannten wir uns am Hotelpool und erkundeten später noch die schönen Hotels wie z.B. das Venetian, eine Nachbildung von Venedig.

Dann ging es am Morgen von Tag 5 auch schon zum Grand Canyon, weiter durch die Wüste. Bei einem kurzen Zwischenstopp in Arizona konnten wir uns ein Bild von der alten Route 66 machen und es gab viele süße kleine Souvenirläden. An sich wird die Straße aber nur noch wenig benutzt....

Seligman, AZ Seligman, AZ Seligman, AZ

Am Grand Canyon kamen wir dann am späten Nachmittag an, sodass wir ein sehr gutes Fotoshooting bei Sonnenuntergang machen konnten. Die Aussicht am Grand Canyon ist atemberaubend aber es ist nichts für Leute mit Höhenangst.

  Unglaublich, oder ? Da war die Sonne weg... Immer diese Deutschen... Hammer Foto!

Und weil wir nicht genug davon hatten, erschlossen wir uns abends am Lagerfeuer dann noch dazu, auch am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang zurück zu kommen.

Hallo Sonne! Mehr als unsere Füße gibts nicht von uns zu sehen... Hintergrundbild-würdig

Witzigerweise konnten wir durch das frühe Aufstehen noch ein "Naturschauspiel" sehen: Es kamen einfach Elche auf unseren Zeltplatz.

Elch! Moose!

Er tat uns zwar nichts, aber einen kleiner Schock war es doch, da wir ja auch nicht die einzigen auf dem Zeltplatz waren und Elche sich eher nicht so nah an Menschen trauen.

An diesem Tag ging es dann noch weiter zum Lake Havasu. Im Vorfeld wusste ich gar nicht, was mich dort erwarten sollte aber ich freute mich darauf, endlich mal am Strand zu entspannen und schwimmen zu können.

Wir kamen nachmittags nach einer ziemlich langen Fahrt dort an und wurden von einer brüllenden Hitze begrüßt. Die wäre ja nicht so schlimm gewesen, wenn unser Zeltplatz nicht komplett ohne Schattenplatz gewesen wäre. Auch gab es kein kaltes Wasser in den Waschräumen und so machten wir uns zuerst auf um ein Eis zu kaufen. laughing

Dann ging es natürlich schwimmen und an dieser Stelle konnten wir auch endlich das Stand-Up Paddling Board ausprobieren, welches die ganze Reise über auf unserem Van transportiert wurde.

Talentiert

Es hat ziemlich viel Spaß gemacht, auch wenn es teilweise wackelig wurde. Mehr oder weniger freiwillig mussten wir uns dann zum Abendessen aus dem kühlen Nass raus bewegen. Die bevorstehende Nacht gab uns allen ein mulmiges Gefühl. Zwar mussten wir die Zelte nicht aufbauen, aber es wurde nicht einen Grad kühler. Ihr könnt euch eine Nacht bei 35 Grad vorstellen, als wenn man in einer Sauna schläft. Man ist super müde aber weil die Hitze auch aus dem Boden kommt, ist der Schlaf auf einer warmen Matratze nicht wirklich erholsam.

Dann kam unser letzter voller Tag: Nummer 7, Endstation Los Angeles. Die 6-stündige Fahrt dorthin wurde von einigen dazu genutzt, den Schlaf von letzter Nacht nachzuholen. Am Mittag kamen wir dann an und als erstes bekamen wir den schrecklichen Verkehr zu spüren. Kurz vor den Toren der Stadt standen wir nur im Stau, aber dafür ist die Stadt ja auch bekannt.

Den Nachmittag verbrachten wir am Walk of Fame und Hollywood Boulevard. Mein Traum seit ich ein Kind bin! Stars, Sternchen, Hollywood Glamour. Und die Realität sah leider anders aus: Touristen, Souvenirläden, Dreck.... So glamourös wie es sich anhört war es leider nicht, aber auch das hatte ich dann gelernt. Trotzdem war es schön, dass man vom Dolby Theatre dann das Hollywood Sign in den Bergen sehen konnte. Der Glamour war nur ein bisschen weiter von der Innenstadt entfernt ;)

 

Unser Hostel für die Nacht lag in Santa Monica, einem Stadtteil von LA mit direktem Strandzugang. Dort gingen wir Mädels dann nochmal zusammen richtig gut essen und beendeten den Tag mit einem Spaziergang bei Sonnenuntergang entlang des Santa Monica Piers. Wir entschieden uns auch mal nicht für typisch amerikanisches Essen sondern fanden ein super leckeres, kleines italienisches Restaurant dessen Mini-Terasse sogar einen Blick Richtung Meer bot.

Santa Monica Pier Strand!

An Tag 8 gab es dann keine offiziellen Pläne mehr. Nach dem Frühstück im Hostel wurden nach und nach Mädels aus unserer Gruppe verabschiedet. Unser Flug ging erst am Nachmittag, sodass Jessi und ich noch Zeit hatten um die Gegend zu erkunden.

Auf meiner Bucket List gab es noch den Punkt : In'n'Out Burger. Diese berühmte Fast Food Kette gibt es in den USA "leider" nur in Kalifornien und Umgebung. Ich kann berichten: Es schmeckt tatsächlich ziemlich gut, aber man hätte vielleicht etwas vom geheimen Menü probieren sollen. Eigentlich ist In'n'out nämlich für die Animal Style Fries bekannt, die es regulär aber nicht auf der Karte gibt. Animal Style Fries sind Pommes mit der "geheimen" In'n'out Sauce, gerösteten Zwiebeln und Käse und es sieht einfach verdammt gut aus....

Von da aus machten Jessi und ich dann noch Venice Beach unsicher, sahen unter anderem die halbwegs berühmte Fitness-Youtuberin Sophia Thiel dort und spazierten zurück Richtung Hostel um unsere Koffer zu holen.

Als nächstes folgt dann: Miami und Seattle- unser Reisemonat Teil 2!

The End

22Aug2016

Halt stop!

Noch war es das nicht !

Ich bin zwar durch mit dem Jahr, aber ihr sollt ja trotzdem auch noch von den letzten beiden Monaten erfahren. wink 

 

Bald kommt hier also noch etwas......

Der SUPER-Mai

13Juni2016

Hallo ihr Lieben!

Mittlerweile ist hier Sommer, die Kids haben keine Schule mehr, sondern verbringen ihre Zeit in Camps und mein Jahr neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Heute in 1 Monat und 22 Tagen geht mein Flieger nach San Francisco, in den lang ersehnten Reisemonat.

Bevor ich hier aber auf die Zukunft hinausschaue, soll es erstmal um den vergangenen Monat gehen, den Mai. Ich nenne ihn auch ganz bescheiden den SUPER-Mai, denn in diesem Monat ist im Gegensatz zum April ziemlich viel Cooles passiert.

Zuerst einmal das Wichtigste (für mich wink): Meine Gastfamilie hat innerhalb weniger Tage mit einem neuen Au Pair gematcht, eine Deutsche, die eine Woche vor Ende meines Jahres hierher kommt. Das war für mich ein spannendes Ereignis´, aber hat mir nur noch mehr klargemacht, wie wenig Zeit mir noch bleibt. Dennoch freue ich mich auf zuhause.

Das erste Wochenende im Mai fing mit einer großen Überraschung an: Eine meiner Freundinnen (Danke Cellina! ) hatte 4 Tickets für das Ellie Goulding Konzert in Chicago gewonnen und so hatten wir einen klasse Freitagabend. Die Vorbands waren Bebe Rexha und Years&Years, welche schon richtig Stimmung gemacht hatten und dann kam eine großartige Show von Ellie Goulding, die mit ihren bekanntesten Songs endete. Ich hätte nie gedacht, dass diese Acts so gut wären, aber alle überzeugten mit richtig gutem Live-Gesang und Partyfaktor. smile Leider kann ich hier keine Videos einfügen, aber schaut doch mal bei meinem Instagram vorbei !

 Bebe RexhaWir hatten definitiv Spaß! Years & Years

Am Sonntag darauf ging es zu meinem ersten Baseball-Spiel der Chicago Cubs im Wrigleyfield ( Das Heimstadion in Chicago) . Es war ein ziemlich langwieriges Spiel, was mehr als 3 Stunden dauerte und so blieben wir nicht bis zum bitteren Ende, aber 95% des Spiels waren wir anwesend und aufmerksam wink Achja, die Cubs gewannen dieses Spiel mit 4:3 gegen die Washington Nationals nach 13 Innings.

Mathilda und ich :) Das große Baseball Feld... Die Aussicht von unseren Plätzen

Darauf den Sonntag gab es dann noch ein 'erstes Mal', mein erster richtiger Roadtrip mit Julia, Cellina und Jessi. Für uns ging es quer durch Illinois zum Starved Rock State Park (Starved rock heißt übrigens verhungerter Stein). Es war zwar anstrengend, über die Canyons und durch die Felsen zu wandern aber es war im Gegenteil zu der großen Stadt einfach sehr ruhig und entspannend, auch mal draußen in der Natur zu sein. Und die Bilder dazu möchte ich euch erstmal nicht vorenthalten....

Los gehts ! Wenn man doch mal mit dem Auto downtown fährt... Erstmal orientieren

Die besseren Bilder hat Jessi mit ihrer Kamera gemacht, wenn ich die irgendwann bekomme, werden die hier auch veröffentlicht damit ihr die volle Schönheit der Wasserfälle sehen könnt.

Und weiter gehts mit Naturspektakeln....

Am Sonntag darauf (wer mit den Daten durcheinander ist, das ist der 22.Mai) hatten wir ein Au Pair Meeting im Botanischen Garten von Chicago. Dieser liegt eigentlich gar nicht direkt in Chicago, sondern in der Chicagoland Area, so wie Wilmette nur noch nördlicher, aber so ist auch mehr Platz für das ganze Grünzeug wink

Ich war mal wieder mit meinen beiden Lieblingsschwedinnen Mathilda und Felicia unterwegs und den Rest seht ihr auf den Fotos. Ich habe keinen grünen Daumen, also haben wir uns auch nicht besonders mit den Pflanzenarten befasst, sondern sind einfach ein bisschen gelaufen und haben das Wetter genossen.  

Mathilda und Felicia Nur ein kleiner Teil vom botnischen Garten Es war super sommerlich warm! Felicia und ich Eine Deutsche unter Schwedinnen

Wie man auf den Bildern sehen kann, hatte ich zwischendurch auch noch Zeit für einen Friseur-Besuch. smile

Und kommen wir jetzt zum letzten Highlight des Monats: Beyoncé! Falls ihr mir schon auf Instagram oder Snapchat folgt, habt ihr bestimmt schon das ein oder andere Video dazu gesehen. Und ich kann nur sagen: Es war spektakulär! Würde ich meinem 15-jährigen Ich erzählen, dass ich mal Beyonce live sehen würde, hätte ich mich wahrscheinlich selber ausgelacht.

Auch wenn wir bei diesem Konzert nicht die besten Plätze hatten, war die Stimmung im Publikum so klasse und die Bühnenshow spektakulär, es hat sich definitiv gelohnt! Ich muss zugeben, dass ich vor Konzerten von solchen großen Künstlern immer etwas skeptisch bin, weil mir die 'familiäre' Stimmung auf kleinen Festivals und Clubkonzerten immer etwas besser gefällt, aber hier hat es mich überzeugt, dass auch die großen Bühnenspektakel gut sein können, besonders wenn man noch so eine talentierte Sängerin auf der Bühne hat.

Die wunderschöne Aussicht vom Soldier Field auf die City Und dann von unseren Plätzen auf den Lake Sofia, Mathilda und ich :) Queen B auf der Bühne

 

Also wie ihr seht, eine Menge ist geschehen im Mai ! So viel, dass ich ziemlich lange für diesen Blogeintrag gebraucht habe laughing Aber keine Angst, der Eintrag für Juni steht schon in den Startlöchern.

Bis bald !

Maren

 

 

Endlich Urlaub!! New York City + Chicago [ + mein Geburtstag ]

10April2016

Hallo meine treuen Leser! wink

Wie ihr schon im Titel sehen könnt, habe ich nach 7 Monaten Arbeit endlich 1 Woche wohlverdienten Urlaub im März gehabt.

Am Freitag, dem 18.3. begann das "Abenteuer", denn abends holte ich meine beste Freundin Marina vom Flughafen ab, die sich extra auf den weiten Weg aus Deutschland hierher begeben hatte, um mich für 2 Wochen zu besuchen. Also machte ich mich direkt nachdem ich off war auf den Weg zum Flughafen, der zum Glück nur 30 Minuten mit Auto entfernt ist.

Es war ein tränenreiches Wiedersehen und sehr schön, jemanden aus der Heimat bei sich zu begrüßen! Also, falls mich noch jemand besuchen kommen will, kein Problem ;)

Das darauffolgende Wochenende verbrachten wir dann fast gänzlich in Chicago, denn Marina sollte ja auch mein "neues Zuhause" kennenlernen. Außerdem gab es auch für mich in Chicago noch einige typische Touri-Dinge, die ich noch nicht gesehen hatte. Wir gingen in das Chicago Cultural Center, auf das Skydeck im Willis Tower, von welchem man die ganze Stadt von oben sieht, aßen typische Deep Dish Pizza, gingen shoppen auf der State Street und Michigan Avenue und ich versuchte ihr, die schönsten Ecken der Stadt zu zeigen. Dazu erstmal ein paar Fotos...

Chicago Cultural Center Endlich wieder vereint! Natürlich die Bean ;) Navy Pier bei strahlendem Sonnenschein Fühlte sich schon fast wie Sommer an ! Der FlamingoDie Aussicht vom SkydeckDie Route 66 in Chicago

 Das Skydeck ist übrigens eine Art Aussichtsplattform aus Glas, also auch mit Glasboden, im 103. Stock des Willis Tower, dem zweithöchsten Wolkenkratzer in den USA. Mit dem Wetter hatten wir an diesem Wochenende auch richtig Glück, wie man auf den Bildern am Navy Pier sehen kann. Es fühlte sich fast schon an wie Sommer, nach dem kalten Winter.

Am Sonntag ging es dann nach dem Besuch des Willis Towers, der etwas länger dauerte, weil viiiiiele Leute dort anstanden, schon früher nach Hause, denn wir mussten noch unsere Sachen für New York packen.

Zeit für einen Spaziergang zum Strand hatten wir aber abends dann doch noch, denn dieser ist ja nur 5 Minuten entfernt smile 

Lake Michigan

 

Am Montagmorgen brachte uns die liebe Jill dann zum Flughafen, wo dann pünktlich unser Flug nach New York ging, der auch recht schnell um ging.

Das typische Foto aus dem Flugzeugfenster Wer saß wohl am Fenster? ;)

Am JFK angekommen, ging es dann ohne Umwege mit Subway (Ubahn) und Zug nach Manhattan rein zu unserem Apartment am Union Square. Dieser liegt im Herzen von Manhattan und man kann fast überall zu Fuß hin oder fährt eine kurze Strecke mit der in New York allseits beliebten Ubahn.

Blick vom Union Square auf das Empire State Building

 

 

 

 

 

 

 

 

Den restlichen Tag verbrachten wir dann damit, unsere "Nachbarschaft" zu erkunden. Wir liefen einfach ohne Plan durch die Straßen, aber durch das Blocksystem der Straßen in Amerika kann man sich fast nicht verlaufen (Die Straßen haben Zahlen z.B. E 12.th Street oder 5th Avenue. Streets verlaufen horizontal, Avenues vertikal.). Wir liefen am Empire State Building vorbei bis zum Times Square, wo uns auffiel, dass es ganz schön kalt ohne Jacke war, sodass wir mit der Subway zurück fuhren.

(Fast) am Times Square Times Square Mit meinem besten Freund im Disney Store

Abends mussten wir dann natürlich noch ein bisschen Essens-Vorrat einkaufen, damit wir weder verhungerten noch viel Geld fürs Essen auswärts ausgeben müssten. Ich erzähle euch das, weil das Einkaufen der HORROR war! Laut unsicheren Quellen gibt es in Manhattan genau zwei Trader Joes (wie Rewe?) und glücklicherweise war einer genau in unserer Nähe. ABER wir mussten anstehen. Und zwar nicht erst an der Kasse. Schon draußen gab es eine Schlange von Leuten, die in den Laden wollten, aber weil dieser schon zu voll war, musste draußen eine Schlange gebildet werden. Natürlich gab es dann auch als wir drin waren kaum ein Durchkommen und das Einkaufen strapazierte unsere Nerven total. Und ja, auch die Schlangen vor den Kassen waren unendlich. Sie gingen QUER durch den ganzen Laden. Die schlauen New Yorker, die diese Zustände anscheinend schon gewöhnt waren, stellten sich direkt am Anfang des Einkaufs in diese Schlange an und während sie dann warteten, kamen sie an allen möglichen Regalen vorbei und konnten so ihre Einkäufe tätigen. Verrückt.....

Später am Abend hatte einer von uns dann noch die brilliante Idee, was zu unternehmen. Ich hatte gehört, dass der Ausblick von der Brooklyn Bridge etwas war, was man in New York nicht verpassen sollte, und so fuhren wir noch dorthin, und liefen von Manhattan nach Brooklyn über die Brooklyn Bridge. Dazu natürlich ein paar coole Bilder :

   Ein Teil der Skyline von ManhattanDer große Turm im Hintergrund ist das One World Trade Center

 

Tag 2 in New York, also Dienstag, war dann unser erster Hardcore-Sightseeing Tag. Wir fingen bei der Grand Central Station an, dem großen Hauptbahnhof in New York, und gingen von dort aus in Richtung Rockefeller Center, für das wir im Vorraus ein Ticket gebucht hatten. Auf dem Weg dorthin hatten wir dann noch Zeit und fanden aus reinem Zufall die NBC Studios im Rockefeller Center.

Grand Central Der Meine Lieblingsshow im US-Fernsehen

Dann ging es auch schon auf das "Top of the Rock", die Aussichtsplattform des Rockefeller Center. Und was kann ich sagen? Es war der Hammer! Man hat einen klasse Ausblick in alle 4 Himmelsrichtungen und es gibt 3 Etagen, auf die man gehen kann.

Ausblick nach Norden mit dem Central Park Ausblick nach Süden mit dem Empire State Building im Hintergrund

Ich möchte euch nicht mit zu vielen Fotos zu bombadieren wink  

Danach erkundeten wir noch die Straßen rundherum, bevor es ins MoMA ging. Das Museum of Modern Arts liegt ziemlich in der Nähe vom Rockefeller Center, sodass wir dort gut zu Fuß hingehen konnten. Da wir auch hier schon vorher Tickets gekauft hatten, mussten wir uns nichtmal in eine lange Schlange anstellen und konnten direkt rein. ( Das ist übrigens der Geheimtipp für die ganzen Touri-Hotspots: Tickets vorher im Internet kaufen, um nicht in langen Schlangen zu enden.)

Mit Monet im Hintergrund Mein Lieblingskünstler: Roy Liechtenstein

Obwohl ich weder ein großer Museums-Fan bin, noch auf Kunst stehe, fand ich das Museum super interessant. Außerdem haben Marina und ich total unterschiedliche Geschmäcker, wenn es auf die Kunst ankommt, aber trotzdem gab es für uns beide was in der riesigen Kunstsammlung des MoMa. Also wer Namen hören möchte: Monet, Degas, Liechtenstein, Boccioni, Warhol, Pollock, Picasso, Van Gogh und und und..... Es ist definitiv einen Besuch wert!

Am späten Nachmittag machten wir uns dann noch auf den Weg Richtung Ground Zero, dem ehemaligen Standpunkt der Zwillingstürme des World Trade Centers. Wir hatten gehört, dass dort Dienstagsnachmittags kostenlose Tickets für das 9/11-Memorial Museum ausgegeben wurden. Und so war es auch...allerdings war die Schlange dafür schier endlos und das Anstehen war es uns nicht wert. Aber auch so ist der Platz atemberaubend und von Emotionen gefüllt.

 Das Denkmal von einem der Zwillingstürme

Das neue Blick vom Battery Park auf das One World Trade Center

Danach sind wir dann noch zum Battery Park, einem Park an der Südspitze von Manhattan gegangen, von wo aus die Staten Island Ferries (Fähren) fahren. Wir hatten den Geheimtipp bekommen, dass man bei dieser KOSTENLOSEN Fahrt einen super Blick auf die Skyline hat, und so war es auch !

Die Freiheitsstatue von der Fähre aus Blick nach Manhattan Manhattan von der Fähre aus

Die Fahrt war super entspannend und der Ausblick einfach perfekt ! Zur linken konnte man dann noch einen Teil von New Jersey sehen und rechts ist Brooklyn.

Nachdem wir uns dann auf Staten Island kurz gestärkt hatten (viel zu sehen gab es dort nicht), ging es wieder zurück nach Manhattan. Dort machten wir uns dann auf zur Wall Street, wo dann aber leider nicht mehr so viel los war, da es ja schon Abend war. Ein paar Fotos haben wir aber dann doch gemacht wink

Die New Yorker Börse...und ich :) Charging Bull auf der Wall Street

Der "Charging Bull" steht im Finanz-District von Manhattan, wo es von Banken nur so wimmelt, und "[..]soll den aggressiven finanziellen Optimismus und Erfolg symbolisieren durch seine angriffsbereite Haltung." ( Wikipedia). Peinlich berührt muss ich zugeben, dass ich ihn vorher überhaupt nicht auf dem Schirm hatte, aber die Masse an Leuten drum herum zeigte wohl, dass es ein beliebtes Touristenziel ist.

Danach machten wir noch einen kurzen Abstecher nach Chinatown, was echt interessant war.

Chinatown

Zwar war es auch ein bisschen gruselig, denn es war schon etwas später und die Gegend sah, im Gegensatz zum Rest von Manhattan, weniger vertrauenswürdig aus, aber dennoch war es cool, dort mal gewesen zu sein. Vorallem dominiert dort auch die gefälschte Ware, und so wurden wir vor jedem Geschäft angesprochen, ob wir nicht Michael Kors Taschen oder Ray Ban Sonnenbrillen ,usw. wollten. Ziemlich nervig !

Den Mittwoch begannen wir dann etwas ruhiger, denn wir hatten ja schon Einiges gesehen! Zuerst machten wir uns auf den Weg zum Highline Park, einem Park der auf ehemaligen Bahnschienen im Westen von Manhattan gebaut ist. Die Schienen gehörten einmal zur Hochbahn New Yorks, wurden aber 2014 zu einem Park umgestaltet. Er ist zwar in einer eher unscheinbaren Gegend von Manhattan, aber man hat trotzdem eine schöne Aussicht und kann dort gut spazieren gehen. Außerdem sind die alten Schienen richtig gut in den Park integriert und er ist super gepflegt!

Blick von der High Line 

Dann ging es mittags auch schon weiter mit dem Sightseeing, wir hatten nämlich eine Fahrt zur Freiheitsstatue und nach Ellis Island gebucht.

Die Freiheitsstatue

Die Fahrt dorthin war recht windig, aber wir hatten einen tollen Platz an der frischen Luft. Generell stellt man sich die Statue ja auch immer sehr riesig vor, aber irgendwie durch die ganzen Wolkenkratzer in Manhattan wirkt sie ziemlich klein. Wie auch immer, wir machten uns dann auf den Weg die Treppen im Inneren hoch, denn wir hatten Karten für die Aussichtsplattform an den Füßen der Statue ergattert. (Jap, für alles muss man extra bezahlen undecided )

Blick auf Manhattan vom Fuß der Statue Manhattan und Hoboken (New Jersey) Ellis Island & NJ

Nachdem wir auch dort die obligatorischen Fotos gemacht hatten und die Ausblicke lange genossen hatten, ging es weiter mit einer Fähre nach Ellis Island. Dies ist eine kleine Insel, die eigentlich zu New Jersey gehört, aber irgendwie immer mit New York assoziiert wird. Einige Infos von Wikipedia wink : "Seit 1990 ist die Insel als Museum zur Geschichte der Einwanderung in die Vereinigten Staaten für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Insel war lange Zeit Sitz der Einreisebehörde für den Staat und die Stadt New York und über 30 Jahre die zentrale Sammelstelle für Immigranten in die USA. Zwischen 1892 und 1954 durchliefen etwa 12 Millionen Einwanderer die Insel." Also es ist nun eigentlich nur noch ein Museum darüber, wie die Immigranten aus Europa nach New York bzw in die USA gekommen sind. Und da Marina und ich schon ziemlich müde waren, haben wir uns dort eher weniger umgeguckt.

 Einfach nur noch müüüde.

Ich habe keine Ahnung, warum ich an dem Tag so müde war, aber Reisen und Besichtigen ist anstrengend! laughing

Nach einer kleinen koffeinhaltigen Stärkung bei Starbucks machten wir uns dann Richtung Central Park auf. Vorher schauten wir dann noch schnell bei Chuck Bass im Empire Hotel vorbei ;)  (Eine Figur aus der Serie Gossip Girl.)

Das Empire Hotel auf der Upper Westside

Im Central Park, welcher nur 100 m weiter war, liehen wir uns dann Fahrräder und machten die Straßen unsicher. Es war zum Glück traumhaftes Wetter und wir kamen echt gut rum im Park, obwohl er so groß ist.

Central Park- Mit Sonnenbrille! Pause! Was für eine Aussicht...

Wenn es einem in New York zu viel und zu "städtisch" wird, kann man es dort sehr gut aushalten!

Abends trafen wir uns dann noch mit ein paar Deutschen und machten die Bars unsicher, aber darauf muss ich hier ja nicht weiter drauf eingehen. ;)

Der Donnerstag war dann unser letzter ganzer Tag in dieser tollen Stadt. Da wir aber kein richtiges "Sightseeing" mehr machen wollten und es uns vorkam, als wenn wir alles schon gesehen hatten, liefen wir einfach durch die Gegend und nochmal zu unseren liebsten Plätzen.

Wir gingen noch einmal zum Times Square und auch zum Central Park, um dort Crepes zu essen, was echt super lecker war! Außerdem hatten wir noch vor zu Shoppen, was dann aber aus verschiedenen Gründen nicht wirklich geklappt hat. Zum einen sind wir beide nur mit Handgepäck gereist, welches schon sehr vollgestopft war, und zum anderen gingen wir in SoHo shoppen. Also eine Gegend in der Gucci, Chanel, Michael Kors und solche Läden sind, was nicht gerade in unser Budget gepasst hat. Aber so spart man auch.

Nachdem mich meine Schwester dann noch auf die Idee gebracht hatte, dass wir ja nach Hoboken (New Jersey) rüberfahren könnten, machten wir uns auf den Weg dorthin. Hoboken ist relativ klein aber hat eine gute Verbindung nach Manhattan mit dem Zug und es sah aus, als wenn viele Pendler dorther kommen würden. Der eigentlich Grund für unseren Besuch war aber "Carlo's Bakery", eine sehr berühmte Bäckerei, die eine eigene Reality-Show hat, in der immer ausgefallene Torten kreiert werden.

Carlo's Bakery

Nachdem diese aber ziemlich überfüllt war, entschieden wir uns dagegen, noch eine kleine Leckerei zum Essen zu holen. Auch war der Chef der Bäckerei, der in der Show wohl der eigentliche Star ist, nicht zu sehen sondern nur ein paar total gestresste Verkäufer, die versuchten die Massen zu managen.

Da der Tag leider super verregnet war und die Nebelmassen sich nicht verziehen wollten, machten wir nur noch einen kleinen Spaziergang durch die City und dann ein kleines Fotoshooting am Waterfront Park in Hoboken, der eine perfekte Sicht auf Manhattan bot. (Die bei Sonne bestimmt bombig gewesen wäre!)

Manhatten verschwindet im Nebel

Über Tag 5, also den Freitag, gibt es dann noch weniger Spannendes zu berichten.

Wir fingen morgens an unsere Koffer zu packen, und gingen dann Richtung Union Square und zur NYU (New York University), die ganz in der Nähe waren. Manchmal ist es bei solchen Städtetrips meiner Meinung nach genauso schön, einfach mal ohne Plan loszugehen, um Ecken wie diese zu entdecken und das "Feeling" der Stadt in sich aufzunehmen, ohne die ganzen Touri-Hotspots.

  Union Square Park

Mittags trafen wir uns dann noch zum Lunch mit einer meiner schwedischen Freundinnen aus Chicago, die gerade auch mit einer Freundin in New York angekommen war.

Ja, und dann ging es auch schon wieder zurück in die Realität. Wir mussten uns von dieser tollen Stadt verabschieden und wir flogen 2 Stunden zurück nach Chicago.

Bye Bye New York!

 

Da meine Gastfamilie noch bis Samstags abends in Seattle war, konnten wir den Samstag dann entspannt beginnen, ohne von Getrampel oder Gerede geweckt zu werden. Aber wir mussten ja die uns verbleibende Zeit noch nutzen, denn wir hatten ja nur noch dieses Wochenende, um noch den Rest von Chicago zu erkunden.

Also ging es weiter mit dem "Sightseeing". Ach, was red ich eigentlich. Das einzig Produktive was wir an diesem Tag machten, war das Art Institute in Chicago. Dieses ist ziemlich ähnlich zum MoMa in New York, und wir fühlten uns sehr kulturell gebildet.

Mal wieder Monet Oo, 12. Klasse Kunstunterricht ruft! 10.Klasse Kunstunterricht... Mein liebster Liechtenstein!

Vom Rest des Tages existieren auch keine Bilder mehr, und leider kann ich mich nicht mehr erinnern, was wir noch machten. Wahrscheinlich nichts Spannendes mehr. Ach doch...Marina und ich haben abends bei mir zuhause noch Philadelphia-Torte für den nächsten Tag gebacken. Yummy!

Am Sonntag, dem 27.3. war dann nicht nur Ostern sondern auch mein Geburtstag! Und da ich mich schon seit dem Backen auf unseren tollen Käsekuchen freute, gab es den für uns schon zum Frühstück. An seinem Geburtstag darf man das mal! Dann überrreichte mir Marina die Geschenke, die sie von meiner Familie und meinen Freunden aus Deutschland mitgebracht hatte, und ich weinte fast vor Glück. Danke, dass ich so tolle Freunde und so eine klasse Familie in Deutschland habe ! Danke auch an alle anderen, die an diesem Tag an mich gedacht haben! Es hat mir viel bedeutet.

Später, kurz nach dem Mittag als Marina und ich uns dann auf den Weg zurück in die Stadt machen wollten, gab es dann auch noch einige schöne Geschenke von meiner Gastfamilie, was mich auch sehr gefreut hat. Viel Kontakt hatten wir aber ansonsten an diesem Tag auch nicht, aber das war okay.

In Chicago fuhren wir dann noch in den Süden zur Museumsinsel, von welcher aus man so tolle Bilder von der Skyline machen kann. Leider kam uns aber das Wetter dazwischen, sodass wir uns schnell auf den Weg in das Restaurant machten, in welchem wir Dinner haben wollten. Ich hatte mir natürlich mein Lieblingsrestaurant, Hot Woks auf der Michigan Avenue, ausgesucht und traf mich dort nicht nur mit Jessi und Marina, sondern auch mit Jessis Familie aus Deutschland, die gerade zu Besuch war. Wir haben uns super verstanden und ich habe mich fast wie in meiner eigenen Familie gefühlt!

Und dann war auch das Wochenende schon wieder vorbei....

Marina blieb dann noch bis Freitag und wir machten jeden Tag in meiner Mittagspause etwas hier in der Gegend, aber mit ihr in die Stadt fahren schaffte ich aufgrund der knappen Zeit dann nicht mehr. Leider.

Aber für Chicago braucht man zum Glück auch nicht mehr als ein Wochenende, und wir hatten ja schon zwei dort verbracht!

 

Abseits von diesen zwei Wochen noch einige "Kleinigkeiten": Jetzt wenn ich diesen Blogpost online stelle, habe ich noch 104 Tage bis zum Ende meines Programmes und bis zum Reisemonat. Diesen haben wir natürlich schon ausführlich geplant!

Außerdem ist vor einer Woche hier noch Schnee gefallen, kann sich das jemand vorstellen? Mitten im April! Und diese Woche sind es schon wieder 20 Grad ! Sowas kann es auch nur in Chicago geben.

Verzeiht mir Rechtschreibfehler, es war echt viel zu schreiben und meine Hände sind das einfach nicht mehr gewöhnt. Da kann man sich wohl mal vertippen.

 

Aber ansonsten wünsche ich euch noch einen schönen Tag oder eine gute Nacht, je nachdem wann ihr das hier lest!

Maren

Mini-Update // Gute Laune für alle!

11März2016

Olá amigos!

 

Mir geht es gerade, wie ihr schon an der Ansprache merkt, sehr gut.

Heute ist zwar Freitag und ich arbeite bis halb 10, aber der Frühling ist da ! Also es fühlt sich auf jeden Fall so an. Es ist so wunderbar sonnig.... Dafür liebe ich den März einfach. Hier hat es ja gefühlt vor 1 Woche noch geschneit und es waren -20 Grad und jetzt  fahre ich mit offenem Autodach rum.

Natürlich gibt es aber noch mehr Gründe für meine gute Laune:

  • Zum einen habe ich es endlich geschafft mir eine Büchereikarte anzulegen, die zu meinem Glück kostenlos ist. Und die Bücherei hier in Wilmette ist einfach so gut ausgestattet und wer mich kennt, weiß was für ein Bücherwurm ich bin. Ich hab ehrlich gesagt das Gefühl, Bücher machen mich high :D
  • Außerdem habe ich gerade mit Jessi die erste Reise für unseren Reisemonat reserviert ! Unser erster Stopp wird San Francisco Anfang August sein und das ist einfach nur noch 5 Monate hin. Wir machen übrigens eine "geführte" Tour mit AuPair Adventures, die Western Sun Tour *-*
  • Dann habe ich noch 1 Woche bis endlich mein Urlaub beginnt und Marina kommt ! Meine Gastfamilie ist das Wochenende bevor ich und Marina nach New York fliegen bei ihrem Lake house sodass wir dann sturmfrei haben und ich mich schonmal entspannen kann und hier niemandem hinterher räumen muss. ;) Und dann ruft schon NYC !
  • ES IST FREITAG! Hoch die Hände, Wochenende! Also wer da keine gute Laune bekommt laughing

 

Ihr bekommt alle ein Stück gute Laune von mir ab !

Gute Laune & Sonnenschein! Peace out!

Erfreut euch des Lebens, Leute !

 

 

Liebe sonnige Grüße

Maren ☀

 

Januar und Februar ( HALBZEIT! )

24Feb2016

Hallo Leute,

Ja, ihr habt es richtig gehört: Für mich sind hier schon 6 Monate rum! Ich kann es selbst kaum glauben. Einerseits ist die Zeit echt schnell verflogen und ich habe das Gefühl, ich habe so viel noch vor und dass ich Vieles gar nicht mehr schaffe. Aaaaber das ist ja mein Problem wink

Bevor ich aber das ganze halbe Jahr einmal Revue passieren lasse, geb ich euch erstmal einen Bericht über die Zeit nach Silvester, also die ersten zwei Monate im neuen Jahr!

Natürlich ging der normale Alltag in der Woche so weiter wie zuvor, außer das es an einigen Tagen doch ziemlich kalt wurde. Das heißt bis zu (gefühlt) -25 Grad. Und der viele Wind hier hat es auch nicht einfacher gemacht. Aber wer mich kennt, weiß, dass ich sowieso kein Mensch bin, der gerne und viel Zeit draußen verbringt und so bin ich weder erfroren, noch habe ich mir viel aus der Kälte gemacht, es war einfach nur ungemütlich.

Mein erstes Highlight im neuen Jahr, welches es definitiv wert ist hier Erwähnung zu finden, war Bullriding - Bullenreiten. Und nein, ich saß nicht selber drauf ;) Wir haben nur zugeguckt.

Bullriding is fun! Nochmal von der anderen Seite ;)

Es ist wohl so, dass das Bullenreiten hier im nördlicheren Teil der USA nicht so häufig stattfindet und so hatten wir, also ich und die anderen deutschen Au Pairs mit denen ich dort war, großes Glück dafür Karten zu ergattern. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll zu erzählen.

Wir malten uns natürlich alle wie im Film "The Longest Ride" gutaussehende Cowboys aus und hofften nur, dass niemand ernsthaft zu Schaden kommen würde.

Bullenreiten wie im Film?Wir hatten relativ gute Plätze, die Allstate Arena, in der das Event stattfand, ist eigentlich gar nicht so groß wie ich mir sie vorgestellt hatte. Auch der "Ring" (keine Ahnung ob man das so nennt), also der abgezäunte Bereich in den die Bullen mit passendem Reiter drauf gelassen werden, war doch sehr klein sodass man als unerfahrener Zuschauer fürchtete, die Bullen könnten den Zaun durchbrechen. Allerdings hat sich dann im Endeffekt herausgestellt, dass die Bullen sich wirklich fast nur auf der Stelle drehen und rumbocken und überhaupt nicht wie wildgewordene Stiere da rumrennen laughing 

Wie schon befürchtet, wurde natürlich direkt der erste "Reiter" ziemlich stark verletzt. Das Ziel, welches war 8 Sekunden auf dem Bullen zu bleiben, hatte er zwar geschafft, aber - und das ist das Schwerste in meinen Augen gewesen- er musste dann ja auch runter vom Bullen. Der Reiter, der übrigens einer von den gutaussehenden war, sprang ab und landete fast sicher auf dem Boden, hatte dann jedoch das Pech, dass der Bulle einfach über ihn drüber gelaufen ist. Und die Bullen waren nicht gerade klein....Für den ersten Cowboy endete dieser Tag also im Krankenhaus, und ja, keine Angst er hat es überlebt. Wir hatten damit den Schock des Tages erlebt und hofften nur noch darauf, dass sowas nicht nochmal passieren würde. Letztendlich wurde niemand anders verletzt aber die 8 Sekunden bei jedem Reiter fühlten sich wie eine Ewigkeit an und das Adrenalin wurde nicht weniger.

Bull riding!

Es war defintiv eine coole Erfahrung sich so ein Bullenreiten mal anzugucken und mit den professionellen Bullenreitern mitzufiebern. Allerdings war es am Ende jetzt nicht so, dass wir sagen, wir müssen dafür nochmal Geld ausgeben. Ein cooler Adrenalinkick und wenn man sich mit den Reitern und ihrer Karriere auseinandersetzt bestimmt auch interessant, aber im Endeffekt doch recht sinnfrei wink

Videos habe ich auch gemacht...aber wo die abgeblieben sind.....Hier findet ihr also den Youtube Channel der "Professionell Bull Riding" -Truppe mit Videos aus Chicago.

 

Weiter im Protokoll.....Meine Lieblingsbeschäftigung hier im Winter war definitiv Eislaufen!

Voll in Action beim Eislaufen! Eislaufen direkt im Zentrum von Chicago vor der Bean

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich hatte das große Glück, dass meine Gastfamilie ein Paar Schlittschuhe hatte, die mir wie angegossen passten und kein anderer verwendete. Dazu gibt es in Chicago Downtown alleine schon 2 Eislaufbahnen, die inmitten der Hochhäuser und den Sehenswürdigkeiten liegen und somit zwar ein wenig voll, aber doch traumhaft schön waren !

Außerdem hatten wir Au Pairs in meinem Umkreis dann das Glück, dass unsere Area Direktorin (Die Frau von AuPair Care, die uns betreut) als monatliches Treffen Eislaufen angesetzt hatte. Und als vorbildliches Au Pair gehe ich natürlich zu jedem monatlichen Treffen und drehte ein paar Runden mit meinen zwei schwedischen Freundinnen auf der Eislaufbahn in Glencoe.

Mathilda und Felicia aus Schweden

Und dann war es auch schon Februar und auf einmal war ich schon ein halbes Jahr hier ! smile

 Länger hatten ich und Jessi uns schon überlegt zum "Halbjährigen" Jubiläum hier ein Tattoo stechen zu lassen. Ende Januar war es dann endlich so weit und wir beide wussten schon ein Motiv und wir hatten von einem anderen deutschen Au Pair ein Tattoostudio in Chicago empfohlen bekommen. Da es für uns beiden aber das erste Tattoo war, machten wir erstmal einen Beratungstermin für den 7. Februar. Und naja, was soll ich sagen. Wir konnten direkt tattowiert werden und sind beide überglücklich, wenn ich das mal so sagen darf. Für mich war der Schmerz erträglich und nichts Schlimmes und wir hatten einfach so einen coolen Tattoowierer! Er hat meine Vorstellung perfekt umgesetzt und hat sich gut um uns gekümmert. smile

Mein Tattoo an der Hüfte

Am folgenden Wochenende war dann schon Valentinstag aber dem habe ich noch nie wirklich Beachtung geschenkt. Anders aber die Amerikaner: Selbst in den Schulen und Kindergärten wurde Valentinstag gefeiert und gefühlt jeder Laden hatte Valentins-Sachen im Angebot. Hat mich dann aber nicht wirklich gejuckt, ich habe den Großteil des Tages mit Netflix verbracht *-*

Eine andere tolle Sache gibt es dann aber doch noch: Ich gehe zu einem Beyonce Konzert im Mai !! Das ist wirklich das allerbeste, wenn man so nah an einer Großstadt wohnt und hier so viele große Künstler hinkommen. Die Karten waren sehr schwer zu ergattern, aber glücklicherweise wurde noch ein zweiter Termin hinzugefügt, nachdem die Karten für das erste Konzert weg waren.  Ich freue mich so sehr darauf! Und ja, ihr dürft neidisch sein ;) Ich mach aber gaaanz viele Fotos!

Es wird das Highlight im Mai!

 

 Das war es dann auch. Wer bis hierhin durchgehalten hat: Respekt ! cool 

Der März wird für mich definitiv wieder spannender und ich werde euch Anfang April viel zu berichten haben! Zwischendrin wird es keinen (langen) Blogeintrag mehr geben.

Der nächste widmet sich dann NEW YORK, denn ich werde meine erste Reise hier mit meiner besten Freundin aus Deutschland antreten! Ich freue mich schon sehr darauf, dass sie kommt, denn in letzter Zeit hat sich der Alltag hier doch etwas ZU breit gemacht.

Bis bald :)

Maren

 

P.S.: Es ist gerade der 3.März und es schneit schon wieder.....Waruuuum ? cry

 

Weihnachten und Silvester in Chicago !

17Jan2016

 Frohes Neues Jahr, meine lieben Leser ! (Auch wenn es schon fast Februar ist)

Ich hoffe ihr hattet genau so einen tollen Start ins neue Jahr wie ich hier in den USA. Oder habt ihr um Mitternacht etwa schon geschlafen ? wink

Ich fange aber mal von vorne an und erzähle euch, wie ich Weihnachten hier gefeiert habe. Für mich war es das erste Weihnachten, das ich nicht zuhause mit meiner Familie verbracht habe. Aber da bei mir die Tage vor Weihnachten und sogar an Heiligabend noch nicht wirklich die Weihnachtsstimmung bei mir angekommen war, hatte ich glücklicherweise auch kein Heimweh! Das kam erst später....

Glücklicherweise musste ich zwischen den Feiertagen auch nicht so viel arbeiten wie normalerweise, da meine Gasteltern beide zuhause waren und ja ein Wochenende dazwischen lag. Vielleicht wissen es einige von euch noch nicht, aber ich gehöre zu den glücklichen Au Pairs, die am Wochenende normalerweise nicht arbeiten müssen. Jackpoooot ! innocent

Also an Heiligabend fing das Weihnachts-Gedöns damit an, dass ich mittags mit meiner Familie in Deutschland geskypt habe, die in Deutschland schon mitten drin steckten und am Geschenke auspacken waren. Aber leider ist Weihnachten über Skype auch nicht so das Wahre und so wurde es ein kurzes Gespräch. Abends kam dann eine Schwester meiner Gastmutter mit ihrer Tochter und wir verbrachten Heiligabend bei einem leckeren Dinner, denn wenn mein Gastvater Lust und Zeit hat, kann er echt gut kochen! :) Wir redeten viel und später guckten wir noch Filme zusammen. Dieser Abend war also schonmal echt schön und ich war glücklich.Super leckere Weihnachts-Cupcakes! Meine eigene Socke !

Dann kam der 25. Dezember, also der eigentliche Weihnachtstag, an dem es ja in Amerika erst richtig losgeht. Ich wachte morgens schon realtiv früh auf und horchte gespannt, ob die Kinder nicht auch schon alle wach waren und ihre Geschenke plünderten, so wie ich und meine Geschwister es früher am Nikolaus-Morgen gemacht haben. Aber nein, es war alles still. So lag ich also noch bis 11 Uhr morgens im Bett, während meine Au Pair-Freundinnen und die Deutschen sowieso mich alle schon fragten, was ich denn zu Weihnachten bekommen hätte. Denn ihre Kids waren natürlich schon um 6 Uhr aufgestanden undecided 

Um 11 hörte ich dann aber jemanden die Treppen runterkommen und ich dachte natürlich "Jetzt gehts los!", machte mich fertig und ging hoch ins Wohnzimmer - aber Pustekuchen. Kurz gesagt: Wir haben um halb 1 "gefrühstückt" und danach erst die Geschenke ausgepackt. Das hat dann auch wieder Stunden gedauert, weil die Kinder einfach soo viel bekommen haben! Bei dem Kleinen war es auch noch so, dass er Geschenke von Santa Claus und dann aber auch noch Geschenke von seinen Eltern bekommen hat. laughing Auch ich wurde reich beschenkt von meinen Gasteltern und sogar von den älteren Kids, was ich echt super fand und mich sehr gefreut hat, weil ich kaum mit etwas gerechnet hatte. Vor allem da meine nette Familie in Deutschland natürlich auch an mich gedacht hatte und mir viele Geschenke schon zugeschickt hatte. Danke dafür nochmal ! kiss

Santa kam natürlich durch den Kamin ;) Unser Weihnachtsbaum, der von allen zusammen geschmückt wurde

So wurde es auch schnell Abend und wieder kamen einige Geschwister meiner Gastmutter mit ihren Familien und es gab viel Trubel. Die Kinder waren alle beschäftigt und die Erwachsenen unterhielten sich auch untereinander und so zog ich mich direkt nach dem Essen zurück, denn es waren schon viele neue Gesichter auf einmal und ich wusste auch einfach nicht, wie ich mich da integrieren sollte. Da wurde mir bewusst, wie schön es ist an Weihnachten die ganze Familie beisammen zu haben und natürlich bekam ich Heimweh, wie soll es auch anders sein. Ihr müsst mich deswegen aber nicht bemitleiden oder so, es war nicht so schlimm wie man es sich vorstellt ;) Aber vielleicht kann ich zum Thema Heimweh nochmal extra was schreiben.

Das war es also von Weihnachten. Keine Kirche wie sonst immer zuhause, keine Weihnachtslieder aber dafür mit einer tollen Gastfamilie in einem tollen Land ! Achja, die Adventszeit wird hier auch nicht so wirklich zelebriert wie in Deutschland.

 

Kommen wir also direkt zu Silvester, denn dazwischen ist ja wie schon gesagt, nichts Besonderes passiert. Ich feierte mit 6 anderen deutschen Mädels zusammen und wir haben uns sehr gut verstanden. Zuerst gab es ein gemeinsames Dinner bei Jill, denn sie hatte sturmfrei. So konnten wir auch in aller Ruhe ein paar Gläschen Wein trinken....endlich mal wieder tongue-out

Silvester

Jeder hatte etwas zu essen mitgebracht und wir machten uns nen netten Abend bis es dann gegen 11 mit dem Zug nach Chicago ging, denn wir wollten uns natürlich auch ein Feuerwerk angucken. Für alle, die noch etwas lernen wollen: Privates Feuerwerk ist nur am 4.Juli (Nationalfeiertag) erlaubt. Es gibt an Silvester nur öffentlich verantstaltete Feuerwerke. Nach einem schnellen Marsch zum Navy Pier, von wo man das Feuerwerk am besten sehen konnte, drängelten wir uns durch die ganzen Menschenmassen und kamen gerade rechtzeitig an einem perfekten Platz sehr nah am Wasser an. Es wurde Mitternacht und alle um uns herum wünschten sich ein "Happy new year" während wir uns gegenseitig umarmten und "Frohes Neues!" durch die Gegend schrien :D

 

Das Feuerwerk hatte ungefähr 20 Minuten gedauert und nun wollten wir noch feiern gehen. Die Party auf der wir dann letztendlich waren, war wieder in einem Vorort von Chicago, sodass einige Zeit verging bis wir endlich mit dem Zug dort ankamen. Und da Amerikaner ihre Parties ja gerne früh anfangen, war um 2 Uhr auch schon nichts mehr los.

Alles in allem war Silvester aber echt schön, vor allem weil wir beim Feuerwerk einen tollen Blick auf die Skyline von Chicago hatten und es ein rundum schöner Abend war !

Witzig war es an diesem Tag auch, dass man den Freunden und der Familie in Deutschland schon 7 Stunden früher, also um 17 Uhr ein Frohes neues Jahr gewünscht hat und man selbst konnte noch gar nicht glauben, dass es bald 2016 sein sollte.

 

Nun bin ich auch schon fast 6 Monate hier, dass heißt bald wird rückwärts gezählt!

Love & Peace,

Maren

 

(Mehr Fotos folgen)

It's beginning to look a lot like Christmas.... [Thanksgiving und Black Friday]

26Dez2015

Weihnachten rückt näher. Naja, eigentlich, wenn ihr das hier liest, ist Weihnachten schon vorbei, aber egaaaal. Dieser Blogeintrag befasst sich noch mit der Zeit VOR Weihnachten.

Im November ist eigentlich nichts Spannendes passiert. Wirklich nicht ... Es war einfach ein stinklangweiliger Monat.

Ach hups, es war ja Thanksgiving. laughing

Mit Thanksgiving läuten die Amis hier die "Holiday season" ein, das heißt die Häuser werden weihnachtlich geschmückt und es werden endlich wieder Weihnachtslieder im Radio gespielt. (Kaum zu glauben, aber es gibt sogar einen Sender, auf dem den ganzen Tag Weihnachtslieder laufen. Keine Ahnung, wie bekloppt man sein muss, um das die ganze Zeit durchzuhalten. Ich hab ne halbe Stunde am Stück geschafft :D )

Über Thanksgiving war ich alleine zuhause, da meine Gastfamilie zu den Großeltern in eine weiter entfernte Stadt gefahren ist und mir aus verschiedenen, familiären Gründen geraten wurde, nicht mit zu fahren. Das war für mich total okay, denn so konnte ich ein tolles Thanksgiving mit Jill feiern, denn auch sie wurde von ihrer Gastfamilie "zurückgelassen". ( War nicht so dramatisch, wie es sich anhört wink)

Wir hatten schon vorher beschlossen, dass wir gerne ein deutsches Abendessen kochen wollten und danach einen schönen DVD-Abend machen wollten.

Also gingen wir mittags noch schnell einkaufen, bevor die Geschäfte schlossen, und bereiteten uns dann langsam auf den Abend vor.

Das Interessante an Thanksgiving ist außerdem, dass es für die Amerikaner ein Feiertag ist, der noch "über" Weihnachten steht. Es fahren viel mehr Leute nach Hause zu ihrer Familie und viele der Geschäfte schließen schon früh!

Unser Menü für den Abend sah dann wie folgt aus:

Wir machten Kartoffelgratin, Rotkohl und Schnitzel und zum Nachtisch Brownies. (Eigentlich wollten wir Weinschaumcreme/ Welfencreme machen, aber wir dürfen ja keinen Alkohol hier kaufen undecided )

Es hat einfach super geschmeckt und nein, ein Truhthahn/ Turkey hätte sich für 2 Personen nicht gelohnt! Beziehungsweise wollten wir das auch gar nicht.

Unser DVD-Abend wurde zu nem richtigen Frauen-/Mädelsabend mit Fifty Shades of Grey und Magic Mike XXL. *Seufz*

 

Am nächsten Tag hieß es dann "Black Friday".

Wikipedia sagt dazu: Black Friday (engl. für Schwarzer Freitag) wird in den Vereinigten Staaten der Freitag nach Thanksgiving genannt. Da Thanksgiving immer auf den vierten Donnerstag im November fällt, gilt der darauffolgende Black Friday als Start in ein traditionelles Familienwochenende und als Beginn der Weihnachtseinkaufsaison. Da die meisten US-Amerikaner diesen Tag als Brückentag nutzen und erste Weihnachtseinkäufe tätigen, werden große Umsätze in den Geschäften gemacht. Viele Läden und Handelsketten öffnen schon in den frühen Morgenstunden – üblicherweise um fünf Uhr – und bieten Sonderangebote, Rabatte und Werbegeschenke. Deshalb warten viele Menschen nachts in langen Schlangen vor den Geschäften, um Schnäppchen (sog. doorbusters) zu ergattern.

Oh ja, wir wollten so richtig den Black Friday erleben und Schnäppchen ergattern. Also verabredeten Jill und ich uns mit einem schwedischen Au Pair namens Mathilda um morgens um 7 Uhr zu einer Mall zu fahren, denn wir hatten schon gehört, dass einige Läden morgens um 5 öffnen sollten und die Schlangen lang waren. Target, der amerikanischste Laden überhaupt, bei dem es alles, wirklich ALLES, gibt, hatte sogar ab 6 Uhr abends am Donnerstag die Nacht hindurch geöffnet, nur weil es Black Friday war. 

Naja, und dann wurden wir enttäuscht. Es war rein GAR NICHTS in dieser Mall morgens um 7 Uhr los. Als wenn es einfach ein normaler Tag wäre. cry

Die Schnäppchen waren überschaubar bis okay, aber uns fehlte das "An-ewig-lange-Schlangen-anstehen", "Um-Schnäppchen-kämpfen","Durch-Menschenmassen-drängeln", einfach das klischeehafte Black Friday Gefühl.

Und dann war es auch schon Dezember....

Bis jetzt (25.12) hatten wir genau 2 Mal Schnee, was seeeehr ungewöhnlich für die Chicago-Area ist. Normalerweise ist es hier garantiert, dass man weiße Weihnachten erlebt, aber naja...Klimaerwärmung?!

Der erste Schnee!

Ich persönlich habe da natürlich nichts gegen, denn so war ich noch nicht gezwungen, mir Winterstiefel zu kaufen ( an den Tagen, an denen es geschneit hat, habe ich mir welche von meinen Kids ausgeliehen) geschweige denn meine dicke Jacke anzuziehen. smile

Mein Dezember-Highlight -bis auf Weihnachten- war ein Ballett, dass ich mir mit Jessi und einem deutschen Au Pair namens Cosima angeguckt habe. Es war der Nussknacker *-*

Schon als Kind war ich ein riesen Fan der Barbie Filme, vor allem von "Barbie in Der Nussknacker" und "Schwanensee" und so habe ich mich natürlich riesig gefreut, endlich mal das originale Ballett dazu zu sehen!

Wir hatten uns natürlich auch ein wenig schick gemacht, denn es war in einem sehr schönen Theater in Chicago, aber manche Leute.... Von Kleidern bis Pelzstolen und Anzügen, aber auch Leute ("Der Pöbel", wie ich scherzhaft zu sagen pflegte laughingwink) in Sportklamotten (wie die Amis nunmal rumlaufen) und mit Käppis war alles dabei. Dementsprechend war aber auch die Preisspanne der Karten. Es ging von 35 - ca. 300$ pro Karte. Welche wir hatten, dürft ihr euch denken. Haha.

Das Theater, in welchem das Ballett stattfand

Aber auch von unserem Platz hatten wir einen wundervollen Ausblick auf die Bühne. Und bis auf wenige Störungen durch ein kleines, ca. 2-jähriges Mädchen, das neben uns saß und bis zum Ende der 1.Hälfte Kommentare abgab (Warum nimmt man solche Kinder mit ins Ballett?), war auch die Aufführung sehr schön.

Leider muss ich jedoch sagen, aber das habt ihr euch bestimmt schon gedacht, dass es zum Ende hin ein wenig langweilig wurde. Dadurch, dass nicht gesprochen wurde und einige Tänze doch sehr lang waren, hat es sich leider sehr gezogen. Dazu kam noch, und ja ich war enttäuscht, dass die Geschichte aus dem Barbie-Film wohl doch nicht ganz dem Original-Ballett entspricht und Clara sich nicht in die Zuckerfee verwandelt hat und am Ende mit dem Prinzen tanzt frown

Aber trotz dieser Enttäuschung war es doch interessant, mal so etwas zu sehen, vorallem da auch die Tänzer selbst sehr begabt waren. Ich hoffe, dass ich irgendwann auch nochmal die Gelegenheit bekomme, und das Schwanensee Ballett ansehen kann. :) Bis dahin begnüge ich mich einfach mit den Barbie-Filmen, die sind sowieso toller. smile 

 

Und das waren dann schon mein November und Dezember...Es waren einfach sehr ruhige Monate, aber wer mir auf Snapchat folgt, der bekommt immer auch nochmal ein bisschen mehr zu sehen, weil das snappen mir im Moment sehr Spaß macht und es einfach viel schneller und unkomplizierter ist.

Liebe Grüße und wem ich es noch nicht geschrieben/ gesagt/ gewünscht habe: Frohe Weihnachten und (wer weiß wann wir uns wiedersehen) einen guten Rutsch ins Jahr 2016!

Maren

 

P.S.: Der nächste Blogpost befasst sich dann nochmal detailliert mit der Weihnachtszeit und Silvester hier :)

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